Tausend und Ein Tag, 8 Audio-CDs

Morgenländische Erzählungen, Lesung. Gekürzte Ausgabe. 645 Min.

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Als das Wünschen noch geholfen hat

Als die Welt noch nicht bis in den letzten Zentimeter entdeckt und vermessen war, da hatten diese Geschichten Nachrichtenwert, und sie enthielten weise Lehren. Sie gingen von Mund zu Mund, von Stadt zu Stadt, von Land zu Land. Mit dieser Erzählsammlung versucht eine königliche Amme die heiratsunwillige Prinzessin vom Wert der Männer zu überzeugen: Sie erzählt von tapferen Prinzen, lieblichen Feen, Dämonen, sagenhaften Schätzen, fliegenden Teppichen, kurz: von verwunschenen Orten zwischen Peking und Timbuktu. Mit der Stimme von Eva Mattes im Ohr entsteht vor unseren Augen die unendliche Farben- und Formenvielfalt des Orients.

(8 CDs, Laufzeit: 10h 45)

Eva Mattes, 1954 in Tegernsee geboren, hatte schon mit zwölf Jahren erste Auftritte im Film und am Theater. Große Filmrollen erhielt sie 1970 in Michael Verhoevens Anti-Vietnamfilm "o.k." und 1971 in Reinhard Hauffs "Mathias Kneissl". Für beide Filme wurde sie mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet, machte damit Rainer Werner Fassbinder auf sich aufmerksam und erspielte sich unter seiner Regie ihren Ruf als eine der profiliertesten Darstellerinnen des jungen deutschen Films. Aber sie blieb dem Theater treu. 1981 etwa glänzte sie in Zadeks Shakespeare-Inszenierung "Der Widerspenstigen Zähmung".
1994 wurde Mattes fünftes Direktoriumsmitglied am Berliner Ensemble, neben Peter Zadek, Heiner Müller, Fritz Marquardt und Peter Palitzsch. Nach dem Weggang Zadeks 1995 legte sie ihren Direktionsposten am BE nieder, blieb aber als Schauspielerin im Ensemble. In Helma Sanders-Brahms' moderner Hörspielfassung von "Tausendundeine Nacht" spricht sie die Schah-Razade. Zuletzt las sie für den Hörve
rlag "Das Siegel der Tage" (2008) von Isabel Allende. Eva Mattes ermittelte jahrelang als Kommissarin Klara Blum für den Konstanzer "Tatort".
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