Du wolltest es doch

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Nadine Fitzke
Online-Redaktion
borro medien gmbh, Bonn
Die hübsche Emma ist sehr extrovertiert und weiß, was sie tun muss, damit sie bekommt, was sie will. Mit ihren Reizen geizt sie nicht. Doch dann wird sie von mehreren Mitschülern - man kann es nicht beschönigend formulieren - auf einer ausschweifenden Party vergewaltigt. Was nach dieser Nacht passiert, ist noch fast noch schockierender als die Tat an sich. Ein wichtiges und sehr, sehr berührendes Buch, das eine Gesellschaft anprangert, die immer noch tagtäglich die Täter verteidigt und die Opfer anklagt und zu den Schuldigen macht. Herzzerreißend!

Emma ist hübsch und beliebt, die Jungs reißen sich um sie. Und sie genießt es, versucht, immer im Mittelpunkt zu stehen: Das Mädchen, das jeden herumkriegt. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet - Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid?

Ein aufwühlendes, vielfach preisgekröntes Buch.

O'Neill, Louise
Die Autorin Louise O'Neill hat Themen wie Feminismus, Body Shaming und Selbstbestimmung zu ihren Herzensanliegen erklärt und mit ihren Büchern international zahlreiche Preise gewonnen. Sie lebt und arbeitet in West Cork, Irland, hat eine wöchentliche Kolumne im Irish Examiner und ist ein häufiger Gast in Fernseh- und Radiosendungen.

"Seid tapfer. O'Neills Roman ist erschreckend, aber auch packend und unverzichtbar wichtig.", New York Times
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