Mein Paderborn in Farbe

Fotoschätze aus mehr als 100 Jahren

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"Mein Paderborn in Farbe" ist der Titel dieses Buches. Und das Wort "mein" hat der Autor Ulrich Vogt in seinem neuen Paderborn-Buch ganz bewusst gewählt. Denn mit mehr als 500 Bildern und Texten zu besonderen Gebäuden und ihren Bewohnern ist dieses Buch für ihn mehr als ein herkömmliches Sachbuch. Es ist eine Hommage und eine Liebeserklärung an die Stadt, in der er im Kriegsjahr 1941 geboren wurde, in der er einst Schüler und später 34 Jahre lang Lehrer war und deren bauliche Veränderungen er als engagierter Hobbyfotograf über einen Zeitraum von mehr als vier Jahrzehnten fotografisch festgehalten hat. Dabei hat er beim Fotografieren immer wieder dieselben Standorte aufgesucht, an denen vor und während des Zweiten Weltkriegs vier Paderborner Fotografen die ersten Farbfotos - damals nur auf Diafilm - geschossen haben. Diese Farbfotos vom alten Paderborn sind die Highlights dieses Buches, zumal sie überwiegend großformatig abgebildet werden.

Ulrich Vogt hat ihren historischen Hinter
grund mithilfe anderer Fotografien chronologisch ergänzt. Dabei hat er zusätzlich auf Schwarzweißfotos von Privatpersonen und auf Ansichtskarten aus seiner Postkarten-Sammlung zurückgegriffen, von denen einige bereits Ende des 19. Jahrhunderts entstanden sind. Die Bilder vom zerstörten Paderborn und dem allmählichen Wiederaufbau der Stadt stammen zum größten Teil vom Stadt- und Kreisarchiv Paderborn und dem Archiv der Erzdiözese Paderborn. Aus all diesen Quellen konnte ein Paderborn-Buch entstehen, das es in dieser bildnerischen Vielfalt bisher noch nicht gegeben hat.

Das Buch ist natürlich in erster Linie ein spannendes Bilderbuch, in dem die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger auf den Fotos vertraute, aber heute nicht mehr existierende Straßen und Gebäude wiedererkennen werden. Und einige von ihnen werden sich beim Anblick der Bilder von 1945 oder den Fotos aus der frühen Nachkriegszeit vielleicht noch an das unendliche Leid erinnern, das sie als Kinder oder Jugendliche bei de
r Zerstörung der Stadt selbst miterlebt haben. Für die Schülerinnen und Schüler von heute ist dieses Buch aber auch ein lebendiges Geschichtsbuch, das durch einen Rückblick insbesondere auf das Paderborn von 1937, aber vor allem durch die vielen Bilder mit bewusst langen, ausführlich erläuternden Untertiteln Informationen darüber vermittelt, wie und wo man in der Paderstadt einmal gelebt hat und heute lebt.

Ulrich Vogt, 1941 in Paderborn geboren, verbrachte seine Jugend im westfälischen Soest. Als seine Eltern 1958 am Maspernplatz die Gaststätte "Domschänke" eröffneten, kehrte er in seine Geburtsstadt zurück. Nach dem Abitur am Reismann Gymnasium studierte er an den Pädagogischen Hochschulen in Münster und Bielefeld. Nach drei Jahren Volksschullehrer in der fünfklassigen Dorfschule Schwaney war er von 1968 bis 1998 Lehrer an der Hauptschule Bonifatius. Die letzten vier Jahre vor seiner Pensionierung im Jahr 2002 unterrichtete er an der Grundschule Bonifatius schwerpunktmäßig die Fächer Kunst und Computer. Ulrich Vogt war 34 Jahre lang Fachleiter für Kunst am Studienseminar für die Primarstufe in Paderborn. Daneben hatte er für sieben Jahre einen Unterrichtsauftrag für Didaktik der Kunsterziehung an der Pädagogischen Hochschule bzw. Universität Paderborn. Die Bandbreite seiner seit 1996 erschienenen 14 Sachbücher reicht von einer Biografie über einen Rollei-Kamerakonstrukteur, drei Co
mputer-Büchern und mit dieser Veröffentlichung vier Paderborn-Büchern. Dazu kommen ein ABC-Buch für Grundschüler, ein Buch über die Geschichte des Spielwürfels, das demnächst auch in chinesischer Sprache erscheinen wird, und ein viel gelobtes Buch mit Goethe-Darstellungen.
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