Im Dienst an der Gemeinschaft

Das Verhältnis von Primat und Synodalität neu denken

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Wird die Kirche besser durch einen Einzelnen (Papst, Primas, Patriarch) oder besser durch ein kollegiales Gremium (Synode, Konzil) geleitet? Lässt sich beides überhaupt voneinander trennen? Oder ergänzen vielmehr das primatiale und das synodale Prinzip der Kirchenleitung einander? Das sind, kurz gefasst, die wesentlichen Fragen, um die der theologische Dialog zwischen Orthodoxen und Katholiken in den letzten Jahren kreist.

Der Gemeinsame orthodox-katholische Arbeitskreis St. Irenäus, ein international besetzter ökumenischer Gesprächskreis, erörtert diese Fragen in der vorliegenden Studie aus hermeneutischer, historischer und systematischer Sicht. Er unterstreicht, dass Primat und Synodalität nicht getrennt voneinander betrachtet werden können, weil beide im Dienst an der kirchlichen Gemeinschaft stehen. So enthält die erste gemeinsame Studie des Irenäuskreises viele Impulse für das Gespräch zwischen Katholiken und Orthodoxen, auch über den Kreis der Experten hinaus.
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