Erinnerung gestalten

Zur Etablierung einer ökumenischen Gedächtniskultur am Beispiel der Reformationsmemoria 1517-2017

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Das Reformationsjubiläum 2017 ist vorbei. Zwei Jahre danach beschäftigt sich die Publikation mit den Ereignissen dieses Jahres aus katholischer Sicht. Sie dient mit ihrem reichen Informationsmaterial als Dokumentationsquelle für die ökumenischen Aktivitäten auf Deutschlandebene und untersucht diese anhand der Parameter der Gedächtniskultur.

Die Studie geht der Frage nach, ob es angesichts der gewachsenen ökumenischen Verständigung in Deutschland im 500. Jahr der Erinnerung an die Reformation gelungen ist, konfessionell geprägte und einander entgegenstehende Erinnerungstraditionen aufzubrechen und somit zu einer Etablierung einer ökumenischen Gedächtniskultur in Bezug auf die Reformationsmemoria beizutragen.

Anhand der historischen Dimensionen des Erinnerns wird zunächst die Geschichte der Reformationsjubiläen reflektiert, bevor die einzelnen Akteure im Reformationsgedenkjahr 2017 näher in den Blick genommen und mit den gedächtniskulturellen Implikationen in Beziehung gesetzt wer
den. Damit bietet die Studie neben der Dokumentation eine Reflexion der Ereignisse des Reformationsgedenkens 2017 und kann davon ausgehend Perspektiven für die Zukunft der ökumenischen Arbeit im wachen Bewusstsein des ökumenisch gestalteten Reformationsjubiläums 2017 entwickeln.

Hammes, Verena
Verena Hammes, geb. 1991, 2014-2017 Projektreferentin "Ökumene vor dem Reformationsgedenken 2017" im Bereich Glaube und Bildung im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn; Promotion an der Westfälischen Wilhelms-Universität, Münster, im Fachgebiet Dogmatische Theologie/Ökumenische Theologie; seit 2019 Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland.
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