Schlafen Fische?

Ausgezeichnet mit dem Korbinian - Paul-Maar-Preis für junge Talente 2018

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Jette ist jetzt zweistellig. Ihr kleiner Bruder Emil dagegen ist einstellig geblieben, obwohl er sehr gerne älter geworden wäre. Vor einem Jahr ist er gestorben und über Jette schweben immer noch die Wutwolken, die aber langsam heller werden. Emil war krank, schwer krank. Jette erzählt in Rückblicken von ihrem kleinen Bruder. Davon wie sie Beerdigung spielten, vom Pizzahimmel und das Emil es ganz schön doof fand, dass er nicht länger bleiben konnte. Sie erzählt von ihren Eltern, von Ausflügen ans Meer und davon, dass es weitergeht. Auch wenn sie Emil nie vergessen wird. Ihre kindliche und sehr ehrliche Sichtweise auf den Tod ihres Bruders berührt den Leser tief. Jette schenkt jedem Mut und Hoffnung. Ihr Umgang mit dem abstrakten Thema Tod ist bewundernswert.

Raschke, Jens
Jens Raschke wurde 1970 in Darmstadt geboren, wuchs in und bei Heidelberg auf und wohnt seit 1992 in Kiel. Er studierte Skandinavistik und Geschichte, seit 1998 ist er als Theaterdramaturg, -regisseur, -kritiker und -autor tätig. In letzterer Funktion erhielt er mehrere Preise, u.a. den Mülheimer Kinderstückepreis (2012 für "Schlafen Fische?"), den Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreis und den Deutschen Kindertheaterpreis (2014 für "Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute"). Sein Theaterstück "Schlafen Fische?", das er 2012 selbst inszeniert hat, wurde bislang ins Schwedische, Russische, Polnische, Ungarische, Rumänische, Israelische und Arabische übersetzt und 2014 von Deutschlandradio als preisgekröntes Hörspiel bearbeitet. Jens Raschke lebt mit Freundin und Sohn in Kiel.

Rassmus, Jens
Jens Rassmus, 1967 in Kiel geboren, studierte Illustration in Hamburg und Dundee, Schottland. Seit 1997 illustrierte und schrieb er z
ahlreiche Bilder- und Kinderbücher. Er wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und u. a. mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Seit 2009 lebt er wieder in seiner Geburtsstadt.

"Das ist ein sehr einfaches, dünnes Buch, aber so profund und tiefgründig, das würde ich jedem empfehlen."
Paul Maar, Stern
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