Dunkles Gold

Roman

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Laura lässt das Geheimnis, das den mittelalterlichen jüdischen Schatz von Erfurt umgibt, nicht mehr los. Sie taucht ein in das Schicksal von Rachel und Joschua, die 1349 zusammen mit ihrem Vater alles zurücklassen und vor dem Pestpogrom fliehen mussten. Vielleicht ist es diese Geschichte, weshalb Laura gerade jetzt Alexej begegnet, der lieber verschweigen möchte, dass er Jude ist. Allmählich versteht Laura, in wie viele Fettnäpfchen man treten kann, wenn man sich in einen Juden verliebt, und was es heute bedeutet, jüdisch zu sein.

Dieses Buch beginnt mit einem Vorgriff auf die Geschichte. Das weckte meine Neugier und lies mich schnell in die spannende Geschichte eintauchen. Der Schreibstil von Mirjam Pressler ist mitreißend, sodass es mir schwerfiel, das Buch weg zu legen. Besonders hat mir gefallen, dass die Geschichte abwechselnd aus der Ich-Perspektive von zwei 15-jährigen Mädchen erzählt wird: Rachel, die miterlebt hat, wie der Schatz versteckt wurde, und Laura, die vom Schatz von Erfurt durch ihre Mutter erfährt, die geradezu besessen davon ist.

Nach der Altersempfehlung bin ich eigentlich zu jung, aber weil mich das Buch so begeistert hat, finde ich, dass das Buch schon ab 12-13 Jahren geeignet ist. Auch als Klassenlektüre ist es meiner Meinung nach ab der 7. Klasse geeignet. Jungs und Mädchen können das Buch gleichermaßen lesen, obwohl eigentlich Mädchen die Hauptpersonen sind. Doch auch genügend Jungs kommen vor, mit denen sie sich identifizieren können.
(Agnes, 12 Jahre)

Laura lässt das Geheimnis, das den mittelalterlichen jüdischen Schatz von Erfurt umgibt, nicht mehr los. Sie taucht ein in das Schicksal von Rachel und Joschua, die 1349 zusammen mit ihrem Vater alles zurücklassen und vor dem Pestpogrom fliehen mussten. Vielleicht ist es diese Geschichte, weshalb Laura gerade jetzt Alexej begegnet, der lieber verschweigen möchte, dass er Jude ist. Allmählich versteht Laura, in wie viele Fettnäpfchen man treten kann, wenn man sich in einen Juden verliebt, und was es heute bedeutet, jüdisch zu sein.
"Dunkles Gold" ist ein aufwühlender Roman von großer Wahrhaftigkeit über jüdische Identität und Antisemitismus, Liebe und Hoffnung, von einer großen Erzählerin.

Pressler, Mirjam
Mirjam Pressler (1940 - 2019) wurde in Darmstadt geboren und wuchs bei Pflegeeltern auf. Sie studierte an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt und Sprachen in München und lebte für ein Jahr in einem Kibbuz in Israel. Zurück in Deutschland arbeitete sie unter anderem als Taxifahrerin und führte einen Jeansladen. Sie hat drei inzwischen erwachsene Töchter, die sie nach der Scheidung von ihrem Mann alleine großgezogen hat. Bis zu ihrem Tod lebt sie als freie Autorin und Übersetzerin in Landshut.Mirjam Pressler hat mehr als 30 eigene Kinder- und Jugendbücher verfasst, darunter »Bitterschokolade« (Oldenburger Jugendbuchpreis), »Novemberkatzen«, »Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen« (Deutschen Jugendliteraturpreis), »Malka Mai« (Deutscher Bücherpreis) und die Romane »Golem stiller Bruder«, »Shylocks Tochter«, »Nathan und seine Kinder«, »Ein Buch für Hanna«, »Wer morgens lacht« und »Ich bin's Kitty. Aus dem Leben einer Katze« sowie die Lebe
nsgeschichte der Anne Frank »Ich sehne mich so«. Außerdem hat sie viele Bücher aus dem Niederländischen, Englischen und Hebräischen übersetzt, darunter auch die Romane von Uri Orlev.Für ihre »Verdienste an der deutschen Sprache« wurde sie 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille ausgezeichnet, für ihr Gesamtwerk als Übersetzerin mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises und für ihr Gesamtwerk als Autorin und Übersetzerin 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis, der Corine und der Buber-Rosenzweig-Medaille sowie mit dem Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung.

"Wenn man auf [ihr] Werk zurückblickt, erkennt man, dass unserer Kinder- und Jugendliteratur ohne Mirjam Pressler etwas Entscheidendes fehlen würde. So steht ihr letzter Roman wie ein Mahnmal da." Sybil Gräfin Schönfeldt, Süddeutsche Zeitung, 19.3.2019 "Ein Roman für die Erinnerung und gegen das Vergessen..." Katharina Guleikoff, NDR Kultur, 13.3.219 "Mirjam Pressler gelingt es im Roman gekonnt Vergangenheit und Gegenwart zu verknüpfen. (...). Auch mit ihrem letzten Roman hat Mirjam Pressler gezeigt, wie groß ihre Kenntnis historischer Ereignisse ist. Anschaulich versteht sie es, diese dann in einer Sprache auszudrücken, die junge Leser gleichzeitig anspricht und fordert." Britta Selle, MDR Kultur, 19.3.2019 "'Dunkles Gold' ist ... ein sorgfältig, souverän und auch emotional erzählter Roman, der viele Aspekte und Ereignisse der jüdischen Geschichte beleuchtet." Sylvia Schwab, Deutschlandfunk Kultur, 27.3.2019 "Anschaulich beschreibt Pressler sowohl das Leben im Mittelalter mit sei
nen Freuden und Widrigkeiten, wie auch das heutige Leben eines Teenagers. Ein spannender, historischer Roman mit vielen interessanten Figuren, der von Liebe, Antisemitismus und jüdischer Kultur damals und heute handelt." Agnes Sonntag, SPIEGEL Online, 14.4.2019 "Besseren Geschichtsunterricht kann man nicht bekommen." Thorsten Unger, Kultursendung "Marlene", MDR Thüringen, 12.5.2019 "[Mirjam Pressler] schafft es, schwierige Themen, die emotional unter die Haut gehen, so auf Papier zu bringen, dass es für junge Leser gut lesbar, gleichzeitig aber auch fordernd ist: Man muss nachdenken, kann die Sätze gut verschlingen, gleichzeitig aber ist der Inhalt packend und aufwühlend." Toni Times (Tiroler Tageszeitung), 5/2019 "'Dunkles Gold' ist das letzte Buch von Mirjam Pressler, erschienen kurz nach ihrem Tod. Der Roman ist gerade mit seiner Doppelperspektive ein würdiger Schlussstein für ihr Werk..." Hans ten Doornkaat, NZZ Magazin Geschichte, 11.7.2019 "Starker Schluss für ein starkes li
terarisches Leben" Tanya Lieske, Deutschlandfunk, 29.6.2019 "Mirjam Pressler, selbst Tochter einer Jüdin, schrieb Bücher, die immer tiefgründig, immer aufrüttelnd, immer verbindend waren. So wie ihr letzter Roman." Angela Sommersberg, Kölner Stadtanzeiger Büchermagazin, 5.7.2019 "'Dunkles Gold' ist [Presslers] letzter, posthum erschienener Roman, beinahe eine Quintessenz ihres Werks..." Bettina Kugler, Luzerner Zeitung, 25.6.2019
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